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Versorgung schwieriger Körperstellen

Eine Wundauflage muss an den verletzen Körperteil angepasst werden - auch wenn die Wundregion schwer zugänglich und eine Fixierung des Wundverbandes mühevoll ist.

Inhaltsverzeichnis

Was sind schwierige Körperstellen?

„Schwierige Körperstellen“ sind aufgrund ihrer anatomischen Region oder Struktur schwer zu versorgen. Beispiele sind Wunden an einem viel beanspruchten Gelenk, einem konischen Köperteil, wie dem Finger, oder ein nässendes Ekzem in den Hautfalten unter den Achseln bzw. der Brust.

Das Fixieren von Wundauflagen an diesen „schwierigen Körperstellen“ bedarf aufgrund der besonderen Begebenheiten etwas Kreativität und Übung. Spezielle Wundauflagen und Fixiertechniken erleichtern das passgerechte Auf- und Anbringen der Wundversorgungsprodukte.

Wundversorgung an schwierigen Körperstellen

Wie entstehen Verletzungen an schwierigen Körperstellen?

Häufige Ursachen für Verletzungen, Hautveränderungen und -krankheiten an schwierigen Körperstellen sind Unfälle, Druck, Feuchtigkeit oder Reibung.

Verletzungen an schwierigen Körperstellen entstehen zum einen durch Unfälle, dazu gehören häufig Schnittwunden an den Fingern und Platzwunden an Stirn oder Knien. Ebenso können Veränderungen und Krankheiten der Haut auftreten, wenn diese durch Druck, Feuchtigkeit oder Reibung belastet wird. Mazeration tritt häufig in Hautregionen zwischen zwei Kontaktflächen auf, wie beispielsweise in der Leistengegend, der Analfalte, auf der Auflagefläche der Brüste oder den Zehenzwischenräumen. Bei inaktiven oder bettlägerigen Menschen können Wund- und Druckstellen oder gar ein Dekubitus bereits nach wenigen Stunden in gleicher Position entstehen. Ebenso sind beispielsweise auch Ausdauersportler vor das Problem wunder Haut gestellt. Schweiß und zu enge Sportkleidung oder unpassende Schuhe scheuern und reizen die Haut. Eine Intertrigo, umgangssprachlich auch Hautwolf genannt, kann die Folge sein.

Intertrigo

Zu den Risikofaktoren einer Intertrigo zählen Ausdauersportarten, Übergewicht, warme Temperaturen, Kleidung aus Kunstfasern, Diabetes, Prothesen und mangelnde Hygiene.

Reibt Haut auf Haut entsteht eine mechanische Reizung. Die Reibung scheuert die Hautoberfläche auf und stört die natürliche Barrierefunktion der Haut.

Zusätzliche Schweißbildung oder gestaute Wärme begünstigen das Entstehen einer Intertrigo, auch als intertriginöses Ekzem, Wundsein oder Hautwolf bezeichnet. Die betroffene Haut ist rot, nässend und entzündet.

Eine Intertrigo kommt vor allem in den großen Hautfalten des Körpers vor – Achselhöhlen, Genitalbereich, Leiste, Brust, Bauchfalte, Hals und Nacken. Dort sammelt sich leicht Feuchtigkeit, die die Hautschichten aufweicht. Pilze, Viren und Bakterien können so leicht in die Haut eindringen und diese schädigen. Der Übergang zum Dekubitus ist fließend. Feuchtigkeitsansammlungen in Hautfalten sollten schnellstmöglich trockengetupft werden.

Dekubitus

Wirkt ein andauernder, nicht physiologischer Druck auf diese Haut- und Gewebeschichten, kann sich ein Dekubitalgeschwür entwickeln. Ursache ist die Unterbrechung des Blutflusses durch einen solchen Druck.

Zwei Arten von Ulzera treten besonders häufig auf: Der Dekubitus im Bereich des Steißbeins oder am Gesäß (etwa 40 % aller Ulzera) und der Dekubitus an der Ferse (etwa 18 % aller Ulzera).

Weitere gefährdete Körperstellen sind das Kniegelenk, die Schulter, der Hinterkopf, Ellenbogen oder die Wirbelsäule.

Abszesse und Schweißdrüsenentzündungen

Eine Schweißdrüsenentzündung (Acne inversa) ist eine Entzündung der Haarfollikel in Bereichen des Körpers mit Schweißdrüsen. Meistens sind die Achselhöhlen oder die Leistengegend betroffen. Die Krankheit kann aber auch an den Genitalien, am Gesäß oder den Brüsten bei Frauen auftreten. An den entzündeten Hautstellen bilden sich häufig Knoten, Abszesse oder Fisteln.

Im beginnenden Krankheitsverlauf ist die medikamentöse Behandlung mit lokalen oder systemischen Antibiotika Mittel der Wahl. Bei schweren Verläufen werden die Läsionen operativ entfernt, wodurch akute Wunden entstehen.

  • Weitere Informationen: S1-Leitlinie "Acne inversa / Hidradenitis suppurativa" zur Acne inversa und ihrer Behandlung (Stand 2012).

Wie können schwierige Körperstellen optimal versorgt werden?

Eine fachgerechte Wundauflagenfixierung sitzt faltenlos, schnürt nicht ein und behindert bestenfalls die Gelenkbewegung nicht. Locker sitzende Wundauflagen verursachen mechanische Reize auf der Wunde und behindern die Wundheilung.

Das Anlegen eines Wundverbandes oder einer Wundauflage auf flächigen Körperteilen stellt meist kein Problem dar. Schwieriger verhält es sich mit dem Fixieren und Anbringen von Wundauflagen an Gelenken und konischen Körperteilen. Dies ist mit Übung, Flexibilität und Ideenreichtum verbunden.

Die richtige Anlagetechnik von Fixierhilfen

Zur Wundauflagenfixierung stehen eine Vielzahl moderner Fixierhilfen zur Verfügung:

  • Elastische Fixierbinden lassen sich schnell und unkompliziert anbringen. Sie eignen ich hervorragend zum Fixieren von Wundauflagen an Gelenken oder konischen und runden Körperteilen.
  • Selbstklebende Fixiervliese ermöglichen eine zuverlässige und rutschfeste Verbandfixierungen. Aufgrund ihrer Dehnbarkeit und Elastizität fixieren sie Wundauflagen auch an schwierigen Körperstellen optimal. Die vollflächige Fixierung bietet einen hohen Tragekomfort.
  • Schlauch- und Stülpverbände ermöglichen eine einfache und zeitsparende Verbandfixierung. Durch Dehnen lässt sich der Schlauch weiten und durch Ziehen in Längsrichtung wieder verengen. Aufgrund dieses Wechselspiels passt sich der Schlauchverband allen Körperteilen glatt und faltenlos an. Auch bei starker mechanischer Beanspruchung lockert der Verband nicht.
  • Grobmaschige Netzverbände lassen sich insbesondere in Querrichtung gut dehnen und können an jeder beliebigen Stelle und in jede Richtung eingeschnitten werden, ohne dass Laufmaschen entstehen oder Schnittstellen einreißen.

Versorgung schwieriger Körperstellen

Welche Körperstellen sind „schwierig“?

Abszesse, Fisteln, Schweißdrüsenentzündungen oder Intertrigo schädigen die Achselhaut. Verwundete Hautareale können mit Kompressen oder nicht haftenden Schaumstoffauflagen und einem zurechtgeschnittenen Schlauchverband versorgt werden.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen oberflächlichen und perforierenden Augenverletzungen. Oberflächliche Verletzungen entstehen durch Prellungen, leicht zu entfernende Fremdkörper in Bindehaut oder Lidrand oder Beschädigungen der Augenlider. Sind Netzhaut, Hornhaut oder der Glaskörper betroffen, spricht man von perforierenden Augenschäden.

Oberflächliche Verletzungen heilen oft selbstständig ab. Fremdkörper können durch Umklappen des Lids meist leicht entfernt werden, wenn sie nicht bereits durch einen Tränenfilm des Auges ausgeschwemmt wurden. Bei leichten Verletzungen der Hornhaut oder Bindehaut kann ein Salbenverband angelegt werden. Dabei wird das Auge mit einer Antibiotika-haltigen Salbe versorgt und mit einer Kompresse verbunden. Druck oder räumliche Einengung auf das Auge durch den Verband können allerdings Schäden provozieren und sollten nur durch eine geübte Fachkraft angelegt werden.

Schwere perforierende Augenschäden werden operativ behandelt. Bei größeren Hornhautschäden ist eine Hornhautverpflanzung indiziert. Kunstlinsen werden bei schwerwiegenden Verletzungen der Linse eingesetzt und Netzhautschäden können häufig per Laserbehandlung behoben werden. Nach dem operativen Eingriff kann das Auge durch Augenpflaster vor eindringenden Keimen oder anderen äußeren Einflüssen geschützt werden. Der Fachhandel bietet diese speziell hergestellte selbstklebende Pflasterverbände an, deren Form sich an das Auge anpasst.

Der sogenannte Uhrglasverband kommt eher selten bei Augenentzündungen oder Augenverschlussstörungen zum Einsatz. Dieser Verband besteht aus einer durchsichtigen Plexiglaskappe für das Auge. Die Kappe schont das Auge und schirmt es von der Umgebungsluft ab, damit es feucht bleibt. Der Patient kann durch das "Uhrglas" hindurchblicken und auch von außen lässt sich das Auge sehen.

Druckgeschwüre sind die häufigste Art der Verletzung an Steißbein und Gesäß. In der modernen Dekubitus-Versorgung dominieren Hydrokolloide und Schaumstoffauflagen. Sie können große Mengen an Wundsekret und nekrotischem Material aufnehmen und halten das feuchte Milieu der Wunde aufrecht. Allerdings bieten Druckgeschwüre am oberen Ende der Analfalte denkbar ungünstige Bedingungen für die Auflagenfixierung. Starkes Schwitzen oder eine Kontamination mit Urin begünstigen bzw. erfordern einen Wechsel der Auflagen. Eine Lösung dieser Probleme versprechen speziell geformte Sacrum- oder Sacral-Wundauflagen. Sie haben eine an die Anatomie angepasste Form und einen breiten Kleberand.

Weitere Möglichkeiten sind der Einsatz von Schaumstoffverbänden mit abgeflachten Kleberändern. Die Ränder der Wundauflagen könnten zusätzlich mit Klebefolien oder Rollenpflastern fixiert werden, sofern die Hautbeschaffenheit dies zulässt. Dabei sollte nie die gesamte Wundauflage mit Folien überklebt werden. Dies würde den Gasaustausch zu stark behindern.

Kleine Schürf- und Schnittwunden an den Fingern lassen sich schnell und einfach durch Pflaster und Wundschnellverbände versorgen. Spezielle Fingerverbände (z.B. DracoPlast classic) verfügen über eine extra-lange Klebefläche zur sicheren Fixierung am Finger oder am Zeh und ermöglichen die zuverlässige Versorgung kleinerer Fingerverletzungen auch an Gelenken. Pflaster in Schmetterlingsform (z.B. DracoPlast Fingerkuppenverband) sind ideal für die Erstversorgung kleiner Wunden an den Fingerkuppen.

Exsudierende und chronische Wunden am Zeh oder in Zehenzwischenräumen können durch spezielle Zehenkappen versorgt werden. Die DracoFoam Zehenkappe besteht aus nicht-haftendem Schaumstoff und nimmt zuverlässig überschüssiges Exsudat bei optimaler Abdampfleistung auf. Sie ist mit drei unterschiedlichen Umfängen erhältlich und kann für jede Zehengröße indiviudell zugeschnitten werden.

 

Ursächlich für Verletzungen an der Ferse ist oftmals ein Dekubitus, Ulcus cruris, das Diabetische Fußsyndrom, Blasen oder Schürfwunden.

Spezielle dreidimensionalen Schaumstoffwundauflagen wie DracoFoam Ferse und DracoFoam Infekt Ferse erleichtern die Versorgung von Fersenverletzungen. Durch ihre Form passen sich die Auflagen perfekt an die gewölbte Körperstelle an und lassen sich optimal mit elastischen Binden fixieren. Die idealfeuchten Wundauflagen eignen sich besonders für die Dekubitus-Versorgung.

Reibt oder drückt eine geschlossene Blase an der Ferse, können spezielle Blasenpflaster Linderung verschaffen. DracoPlast Blasenpflaster polstert die betroffene Stelle und schützt vor weiterer Druckbelastung.

Bei einem Kehlkopfkarzinom sowie bei Tumoren, die sich im Halsbereich ausdehnen, kann es zu einer Kehlkopfentfernung (Laryngektomie) kommen. In Folge sind Luftröhre und Speiseröhre vollständig anatomisch getrennt. Am unteren Hals endet jetzt ein neuer Atemweg in einer nach außen verlegten Luftröhre (Tracheostoma). Eine Kanüle stabilisiert in der ersten Zeit nach der Operation das Stoma.

Spezielle Trachealkompressen dienen der Versorgung des künstlichen Luftröhrenausgangs. Sie werden unter das Kanülenschild einer Trachealkanüle um die Tracheostoma-Öffnung herum aufgelegt. Die Kompressen nehmen Trachealsekrete auf und polstern das Kanülenschild ab. Druckstellen, Hautveränderungen und Entzündungen rund um das Tracheostoma werden vermieden. Bei Hautläsionen im Wundumgebungsbereich des Tracheostoma können auch spezielle Polyurethan (PU)-Schäume eingesetzt werden.

Ein Tracheostoma ist direkt nach der Operation als bedingt aseptische Wunde zu betrachten und sollte auch so behandelt werden. Keime, die in das Tracheostoma gelangen, haben nur einen kurzen Weg bis in die Lunge. Zudem fehlt die Filterfunktion der Nase. Es besteht das Risiko einer Pneumonie. Deshalb müssen Hygieneprinzipien, vor allem die Händedesinfektion, konsequent eingehalten werden. Beim Kompressenwechsel darf zudem keine Flüssigkeit in das Tracheostoma gelangen, da Aspirationsgefahr besteht. Ein Tracheostomaverbandswechsel wird einmal bis zu dreimal am Tag durchgeführt. Dabei wird auch um die Hautsituation beurteilt. In der Anfangsphase, bei starker Sekretion oder bei Hautkomplikationen muss der Wechsel häufiger geschehen.

Wunden im Gesichtsbereich treten sowohl als isolierte Haut- oder Schleimhautverletzung oder in Kombination mit Frakturen des Gesichtsschädels oder der Zähne auf. Aufgrund ihrer guten Durchblutung zählt die Mund-Kiefer-Gesichts-Region zu den Körperregionen mit einer überdurchschnittlich guten Heilungstendenz.

Platzwunden an Stirn, Lippe oder Kinn zählen zu den häufigsten Gesichtsverletzungen, die medizinisch versorgt werden müssen. Die Ärztin oder der Arzt stillt die initiale Blutung zunächst mit sterilen Kompressen und reinigt die Wunde. Bei Verletzungen im Gesicht ist aus kosmetischen Gründen nur eine sehr sparsame Geweberesektion angebracht. Je nach Ausmaß wird die Wunde mittels Naht, Klammerpflaster oder Wundkleber geschlossen.

Gesichtsmasken

Groß- und oberflächliche Verletzungen im Gesicht, Brandwunden und Schürfwunden, Riss- und Schnittverletzungen können durch gebrauchsfertige Gesichtsmasken versorgt werden. Die Auflagen mit vorgestanzten Bereichen für Augen, Mund und Nase decken das komplette Gesicht ab. Lediglich die Atemöffnungen bleiben frei. Für kleinflächigere Verletzungen kommen sterile Pflaster oder selbstklebende Schaumstoffwundauflagen zur Verwendung.

Narbenbildung im Gesicht vorbeugen

Werden akute Gesichtsverletzungen nicht fachgerecht versorgt und nachbehandelt, können langfristig problematische Narben entstehen. Diese können funktionell und ästhetisch stören und einen hohen Leidensdruck bei den Betroffenen hervorrufen. Sind nach einer Gesichtsverletzung auffällige Narben verblieben, kann nach Ausnutzen der konservativen Möglichkeiten mit Kompressionsverbänden, Narbenpflastern und Massagen die operative Narbenkorrektur einen wesentlichen Gewinn an Funktion und Ästhetik bedeuten.

Zuschnitt von Wundauflagen

Schnittmuster

Der Zuschnitt einer „Standard-Wundauflage“ kann ein passgerechtes Aufbringen ermöglichen, wenn keine gebrauchsfertige Wundauflage zur Verfügung steht.

Die Schnittmuster haben wir Ihnen auch als praktisches Poster für Ihe Praxis zusammengestllt.

Es gibt eine Reihe von gebrauchsfertige Wundauflagen, die sich in ihrer Form „schwierigen“ Körperstellen wie Zehen, Finger, Kopf und Ferse anpassen. Wenn keine anatomisch geformten Wundauflagen zur Verfügung stehen, ermöglicht das Zuschneiden einer „Standard-Wundauflage“ ein passgerechtes Aufbringen.

Beim Zuschneiden der Materialien dürfen nur sterile Instrumente verwendet werden.

Tipps zur Verbandtechnik mit Fixierbinden

    Bindenverbände können in verschiedenen Grundgängen angelegt werden:

    Kreisgang: Der Kreisgang dient der Befestigung des Bindenanfanges. Dafür wird die Binde schräg an den zu versorgenden Körperteil angelegt und mit einem Kreisgang fixiert. Dabei entsteht ein Zipfel, der mit einem weiteren Kreisgang befestigt wird.

    Schraubengang: Die einzelnen Bindengänge werden schraubenförmig übereinander gewickelt. Der Schraubengang eignet sich zur Versorgung größerer Körperregionen wie der Extremitäten.

    Achtergang: Mit dem Achtergang können Gelenke versorgt werden. Namensgebend ist die achterförmige Kreuzung der einzelnen Bindengänge. Die Kreuzungsstelle der Acht befindet sich an der Beugeseite des Gelenkes.

    Binden richtig anlegen

    • Der aufgerollte Bindenteil befindet sich oben und weist nach außen.
    • Fixierrichtung: Meist wird der Bindenverband von links nach rechts und herzwärts angebracht. Der herzwärts gewickelte Verband wird auch als aufsteigend – ascendens – bezeichnet. Er führt beispielsweise von der Hand zum Ellenbogen.
    • Die Bindenbreite sollte den Durchmesser des zu versorgenden Körperteils besitzen

    Prophylaxe und Vorbeugung

    Wie vermeidet man die Entstehung von Wunden an schwierigen Körperstellen?

    Dem Entstehen einer Intertrigo oder eines Dekubitus kann vorgebeugt werden, indem gezielte Pflege- und Hygienemaßnahmen eingehalten werden.

    • Sorgfältiges Trocknen gefährdeter Körperpartien
    • Kompressen oder weiche Tücher, die in Hautfalten eingelegt werden, saugen Feuchtigkeit auf
    • Vermeidung von enger Kleidung oder drückenden Schuhen
    • Unterwäsche aus Baumwolle oder Naturmaterialien bevorzugen
    • Bei Inkontinenz: sorgfältiges Reinigen und Trocknen nach jedem Einnässen

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    Die Autoren

    Dr. Roxane Lorenz

    Nach ihrem Studium der Biologie an der Ruhr-Universität Bochum promovierte Dr. Lorenz zum Dr. rer. nat. Seit 2012 ist sie in der medizinisch-wissenschaftlichen Abteilung bei Dr. Ausbüttel tätig, seit 2018 auch als Leiterin dieser Abteilung sowie der Forschungsabteilung.

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