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Maturation (Reifungs-/Remodularisierungsphase)

Die Wundheilung ist üblicherweise in drei Phasen unterteilt, die letzte Phase (Ephitelisierungsphase) beinhaltet auch die Reifungsphase oder Maturation. Diese bezeichnet die Phase, in der durch Reorganisation von Kollagen die Belastbarkeit des Gewebes wieder hergestellt und Reißfestigkeit und Stabilität entwickelt werden. 

Dichte und Belastbarkeit des Narbengewebes entwickeln sich dabei nach den auf die Wunde einwirkenden Kräfte: wo die größten Zugkräfte auftreten, wird das Narbengewebe am stabilsten. Starke Zugkräfte können darüber hinaus auch zu Narbenhypertrophien führen.

Auch nach der abgeschlossenen Reorganisation des Kollagens wird die Festigkeit normalen Gewebes nicht mehr erreicht. Auf Narbenhaut entsteht ein Dekubitus ca. 5- bis 10-mal schneller als auf normaler Haut.

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