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Glossar

Hämostase

Mit der Hämostase oder Blutstillung beginnt die erste Phase der Wundheilung, die Exsudationsphase. Eine Wunde kann mehrfach in die Hämostase eintreten, wenn eine erneute Blutung stattgefunden hat. 

Die Wundheilung ist üblicherweise in drei Phasen unterteilt, die erste Phase (Exsudationsphase) kann dabei in die Hämostase (Blutstillung) und die eigentliche Exsudationsphase (Reinigungsphase) unterteilt werden. Bei der Hämostase wird durch den Austritt von Blut und Plasma die Blutgerinnung aktiviert und die Wunde verklebt. 

Kapillarverengung und Kontraktion größerer Gefäße im Wundgebiet reduzieren den Blutstrom, die verletzte Stelle wird durch verklebende Thrombozyten und Erythrozyten verschlossen.  Die Hämostase setzt bei jeder späteren Verletzung der Wunde (beispielsweise bei einem Verbandwechsel) erneut ein. 

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Die Autoren

Dr. Roxane Lorenz

Nach ihrem Studium der Biologie an der Ruhr-Universität Bochum promovierte Dr. Lorenz zum Dr. rer. nat. Seit 2012 ist sie in der medizinisch-wissenschaftlichen Abteilung bei Dr. Ausbüttel tätig, seit 2018 auch als Leiterin dieser Abteilung sowie der Forschungsabteilung.

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