Epithelgewebe

Im Verlauf der Epithelisierung (auch: Epithelialisierung) reduziert sich die Wundexsudation und die Wunde wächst langsam vom Rand her zu. Das Epithelgewebe sieht rosa, hellrosa bis weißlich aus.

Um die Wanderung der Epithelzellen zu ermöglichen, ist die Wundoberfläche feucht zu halten. Deshalb zielt die Wundversorgung in dieser Wundheilungsphase darauf ab, die Wunde vor Austrocknung zu schützen. Die Wundauflage darf also keine Saugwirkung entfalten. Damit das frische Epithelgewebe beim Verbandwechsel nicht mit der Wundauflage verklebt bzw. sogar mit abgezogen wird, ist ein atraumatischer Verbandwechsel zu gewährleisten.

Epithelgewebe
Epithelgewebe in einer Wunde am Gesäß
Die Autorin Dr. Roxane Lorenz
Dr. Roxane Lorenz

Nach ihrem Studium der Biologie an der Ruhr-Universität Bochum promovierte Dr. Lorenz zum Dr. rer. nat. Seit 2012 ist sie in der medizinisch-wissenschaftlichen Abteilung bei Dr. Ausbüttel tätig, seit 2018 auch als Leiterin dieser Abteilung sowie der Forschungsabteilung.