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Aktuelle News für Ihre Praxis

Für folgende Personengruppen wird eine Auffrischungsimpfung mit mRNA Impfstoff empfohlen

  • Personen ab 70 Jahren
  • Bewohner und Betreute in Einrichtungen der Pflege für alte Menschen
  • Pflegepersonal und andere Tätige mit direktem Kontakt mit den zu Pflegenden in ambulanten, teil- oder vollstationären Einrichtungen
  • Personal in medizinischen Einrichtungen mit direktem Patientenkontakt
  • Personen mit Immundefizienz
  • Personen, die mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson geimpft wurden, zur Optimierung des Impfschutzes

Wann sollte eine Auffrischungsimpfung erfolgen?

  • frühestens sechs Monate nach Abschluss der Grundimmunisierung, unabhängig davon, welcher Impfstoff (mRNA- oder Vektor-Impfstoff) bei der Immunisierung verwendet wurde. Bei einer Grundimmunisierung mit einem mRNA-Impfstoff wird für die Auffrischimpfung möglichst der gleiche mRNA-Impfstoff empfohlen.
  • Comirnaty von BioNTech/Pfizer ist seit Anfang Oktober explizit für Auffrischungsimpfungen für immungesunde Personen ab 18 Jahren in Europa zugelassen.
  • Für Personen, die mit Johnson & Johnson geimpft wurden, ist bereits ab vier Wochen nach der Grundimmunisierung eine weitere Impfung mit einem mRNA-Impfstoff möglich.

Ausnahmen:

  • Bei schwer immundefizienten Personen, wie z.B. nach Organtransplantation oder auch Krebspatienten unter immunsuppressiver, antineoplastischer Therapie kann bereits nach 4 Wochen  die zusätzliche Impfstoffdosis appliziert werden.

Für Genesene wird keine Auffrischimpfung empfohlen.

Quelle: www.kbv.de/html/praxisnachrichten.php

Weitere Infos dazu:

www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2021/Ausgaben/43_21_Auffrischimpfung.pdf

Die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) als digitale Version der herkömmlichen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ist ab dem 01.10.2021 für alle Praxen verpflichtend.

Weitere Infos: elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU)

DracoSuperabsorber ist die neue, stark absorbierende Wundauflage von DRACO® mit einer Aufnahmefähigkeit von bis zu 240 ml bei der Größe 10 x 10 cm. Die Wundauflage der Größe 10 x 20 cm nimmt sogar bis zu 400 ml auf. DracoSuperabsorber ist leistungsstark, aber kostengünstig im Vergleich zu anderen Superabsorbern, und eignet sich z.B. zur Versorgung von Ulcus cruris, Dekubitus, dem Diabetischen Fußsyndrom oder sekundären Wundheilungsstörungen.

Weitere Informationen und die Möglichkeit kostenfreie Muster zu bestellen, finden Sie ab sofort hier.   

Hautschonend und steril! DracoPor sensitiv ist ein neuer steriler, atmungsaktiver Wundverband für akute Wunden.

Das Besondere: Der Silikonkleber ist sanft und hautschonend. Somit ist das Entfernen des Wundverbands schmerzarm möglich. DracoPor sensitiv ist daher ideal für empfindliche Kinder- oder Altershaut geeignet. Jetzt mehr erfahren

Im Bereich Stütz-/ Kompressionsverbände und Sportmedizin hat DRACO® neue Produktvarianten auf den Markt gebracht. So gibt es die bewährte Zinkleimbinde als neue Größe in den Maßen 8 cm x 5 m. Bei den SportTapes von DRACO® kommt nun erstmals ein Hotmelt-Kleber zum Einsatz. Dieser ist latexfrei, kann Unebenheiten ausgleichen und ist gleichzeitig stark haftend. Weitere Informationen zu den neuen Produkte erhalten Sie online und in Ihrer Apotheke.“  

Alle mit der Coronapandemie in Verbindung stehenden Sonderregelungen sind trotz sinkender Infektionszahlen verlängert.

Folgende Maßnahmen sind bis 31.12.2021 verlängert:
  • Chronikerpauschale EBM-Nrn. 03221/04221 auch bei einem persönlichen Arzt-Patienten-Kontakt (APK) und einem weiteren telefonischen APK bzw. einem Kontakt im Rahmen einer Videosprechstunde
  • EBM-Nr.01434 für telefonische Beratungen; keine Anrechnung auf das Gesprächsbudget der EBM-Nrn. 03230/04230
  • AU-Bescheinigung nach telefonischer Anamnese bei leichten Erkrankungen der oberen Atemwege
  • Videosprechstunde ‒ keine Obergrenzen für Behandlungsfälle und Leistungen
  • Substitutionstherapie ‒ Abrechnung der EBM-Nr. 01952 auch bei telefonischem APK und als Videosprechstunde; bis zu achtmal im Behandlungsfall
  • Portokosten ‒ Abrechnung der EBM-Nr. 88122 für postalischen Versand bestimmter Verordnungen, Bescheinigungen und Überweisungen
  • NäPa-Fortbildung ‒ Genehmigung bei noch nicht abgeschlossener Ausbildung; mehr Zeit für Refresher-Kurse
  • EBM-Nr. 02402: Abrechnung Abstrich bei symptomatischen Personen; EBM-Nr. 02403 als Zuschlag zur Nr. 02402
  • Folgeverordnung häuslicher Krankenpflege, Heil- und Hilfsmittel sowie Verordnung von Krankenbeförderung nach telefonischer Anamnese
Folgende Maßnahme ist bis 31.12.2021 verlängert:
  • Kennzeichnung COVID-19-Leistungen mit der EBM-Nr. 88240
Folgende Maßnahmen gelten bis zum Ende der epidemischen Lage:
  • DMP ‒ Kontrolluntersuchungen und Schulungen dürfen ausfallen; Dokumentationspflicht ausgesetzt
  • Nachweispflicht für Fortbildungen
Folgende Maßnahme gilt noch 3 Monate nach Ende der epidemischen Lage:
  • Kinderfrüherkennung ‒ Überschreitung der Toleranzgrenzen ab U6 zulässig

Quelle: zusammengestellt nach KBV (2021): https://www.kbv.de/html/1150_51074.php 

Seit dem 8. März 2021 hat jeder Bürger nach der aktuellen Corona-Testverordnung Anspruch auf mindestens einen Schnelltest pro Woche.

In der Corona-Testverordnung ist auch die Höhe der Vergütung der Schnelltests geregelt. Konkret können Haus- und Fachärzte sowie Zahnärzte für den Abstrich inklusive Beratung und Ausstellung einer Bescheinigung, 15 Euro abrechnen.

Nichtärztlich oder nichtzahnärztlich geführte Einrichtungen, die mit der Testung beauftragt werden, wie beispielsweise Apotheken, können 12 Euro abrechnen. Die Sachkosten für den Test werden bis Monatsende unverändert mit bis zu 9 Euro erstattet. Ab April werden höchstens sechs Euro je Test gezahlt.

Quelle: KBV 2021

Ist Homeoffice eine Option für MFA?

Die gesetzlichen Änderungen zur Arbeit im Homeoffice anlässlich der Corona-Pandemie schaffen auch neue Rahmenbedingungen für MFA.

Die derzeitige Praxisorganisation ist geprägt durch Abstands- und Hygienevorschriften, die eine hohe organisatorische Herausforderung für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedeuten. Nicht nur die Betreuung von schulpflichtigen Kindern zu Hause, sondern auch der Umgang mit der eigenen Gesundheit bzw. der Gesundheit der Kolleginnen und Kollegen im Team, lassen die Option auf Arbeiten zu Hause immer wichtiger werden.

Auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Teil- oder Elternzeit bzw. in der Kinderbetreuung können von Zuhause den täglichen Praxisbetrieb unterstützen. Ein zusätzlicher, nicht unwesentlicher Vorteil des heimischen Arbeitsplatzes besteht in der niedrigeren Ansteckungsgefahr für die jeweiligen MFA und damit des ganzen Teams.

Die neue Arbeitsschutzverordnung verpflichtet Arbeitgeber dazu, Homeoffice anzubieten, wenn die jeweiligen Tätigkeiten dafür geeignet sind. Umgekehrt sollten auch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer das Angebot des Homeoffice dort annehmen, wo es ihnen möglich ist.

Welche Praxisaufgaben lassen sich von Zuhause erledigen?

Gerade im Rahmen der Praxisorganisation lassen sich einige Tätigkeiten auch oder sogar besonders gut am häuslichen Arbeitsplatz erledigen.

Beispielsweise können Telefongespräche aus der Praxis auf das Telefon zu Hause umgeleitet und so die Kolleginnen und Kollegen vor Ort in der Praxis entlastet werden. Mittels einer VPN-Verbindung kann man sich in das Praxissystem einwählen und so arbeiten, wie normalerweise am Praxis-PC. Formulare, wie Rezeptbestellungen, Überweisungen oder Verordnungen lassen sich ebenso von Zuhause ausstellen. Die Beantwortung von Wiederholungsanrufen, zum Beispiel im Rahmen der anstehenden Impfungen, die Terminverwaltung sowie die telefonische Betreuung von Patientinnen und Patienten, aber auch das Qualitätsmanagement sind weitere Aufgabenfelder.

Wie weit ist das Homeoffice in deutschen Praxen?

Der Verband medizinischer Fachberufe (VmF) hat kürzlich in einer Umfrage untersucht, inwieweit Homeoffice bei medizinischem Fachpersonal (MFA, ZFA, ZT, TFA) grundsätzlich möglich ist. Hier zeigte sich ein gemischtes Bild: Ein Drittel der befragten MFA, aber nur ein Fünftel der ZFA sehen für ihren jeweiligen Arbeitsbereich die Möglichkeit, bestimmte Aufgaben vollständig oder teilweise im Homeoffice zu erledigen. Genannt wurde hier insbesondere das Durchführen der Abrechnung oder organisatorischer Tätigkeiten.

Erfahrungen mit Homeoffice haben hingegen die wenigstens bereits sammeln können. Lediglich 10 Prozent der befragten MFA gaben an, dass die Praxis die Möglichkeiten des heimischen Arbeitsplatzes schon einmal ausgetestet habe. (1)

Wie können Sie bei Bedarf Homeoffice umsetzen?

MFA, die Interesse an einer Tätigkeit im Homeoffice haben, sollten zunächst das Gespräch mit ihren Vorgesetzten suchen. Welche persönlichen Bewegründe gibt es für den Wunsch nach der Arbeit im Homeoffice? Wie können die Teamkolleginnen und -kollegen entlastet werden? Argumente für eine Tätigkeit im Homeoffice sind ganz klar die Entlastung des verbleibenden Teams, eine verringerte Ansteckungsgefahr sowie die gestärkte Motivation. So profitieren alle Beteiligten – auch die Patientinnen und Patienten.

Notwendige technische Voraussetzungen sind ein Praxislaptop und eine sichere VPN-Verbindung zur Praxis. So kann auch von Zuhause aus auf die Praxissoftware zugegriffen werden. Bitte denken Sie daran: Patientendaten müssen im Homeoffice so verarbeitet werden, dass keine datenschutzrechtlichen Verstöße beziehungsweise keine Verstöße gegen die strafbewehrte Schweigepflicht zu erwarten sind. Datensicherheit ist das A und O.

(1) Quelle: https://www.aerztezeitung.de/Wirtschaft/Homeoffice-fuer-MFA-und-ZFA-Aerzte-sind-skeptisch-416544.html Die Umfrage fand vom 24. November 2020 bis 20. Januar 2021 statt.

Das Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS) hat eine Handlungsempfehlung für das medizinische Personal in Arztpraxen und medizinischen Versorgungszentren veröffentlicht: „Hygiene in der Arztpraxis – Infektionsprävention in der ambulanten Versorgung“.

Damit sollen Gefahrenquellen identifiziert und entsprechende Maßnahmen vermittelt werden. Fünf Handlungsbereiche werden als notwendige Maßnahmen in der Infektionsprävention genannt:

  • Händehygiene und Händedesinfektion
  • Hygienische Sicherheit bei Infusionen, Injektionen und Punktionen
  • Aufbereitung von Medizinprodukten in der Arztpraxis
  • Umgang mit Patientinnen und Patienten mit multiresistenten Bakterien oder virusbedingten Infektionen in der ambulanten Versorgung
  • Impfungen zur Infektionsprophylaxe in der hausärztlichen Versorgung

Zahlreiche Beispiele aus der Praxis zeigen wie Infektionsrisiken im täglichen Umgang mit Patientinnen und Patienten zu identifizier sind. Checklisten und Tipps bieten wertvolle Hinweise, wie Strategien zur Verbesserung der Infektionsprävention in der Arztpraxis umzusetzen sind.

Relevante Hygienemaßnahmen sind in verständlicher und kurzgefasster Form dargestellt. Checklisten helfen bei der Umsetzung. Medizinprodukte-Aufbereitung findet sich in einem gesonderten Kapitel beispielhaft für die Aufbereitung von Ultraschallsonden. Die Aufbereitung von Medizinprodukten wird anhand von Einstufungskriterien aufgezeigt, ergänzt um eine praxisnahe Checkliste für Aufbereitungskreisläufe manueller und maschineller Verfahren.

Die Handlungsempfehlung „Hygiene in der Arztpraxis – Infektionsprävention in der ambulanten Versorgung“ finden Sie auf der Webseite des APS.

Was sind Verbandmittel?

Mit Einführung des Gesetzes für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV) in 2019 wurde der Begriff „Verbandmittel“ im SGB V konkretisiert und der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) beauftragt, bis zum 31. August 2020 das Nähere zur Abgrenzung zu regeln. Dies ist nun erfolgt.

„Gegenstände einschließlich Fixiermaterial, deren Hauptwirkung darin besteht, oberflächengeschädigte Körperteile zu bedecken, Körperflüssigkeiten von oberflächengeschädigten Körperteilen aufzusaugen oder beides zu erfüllen. Die Eigenschaft als Verbandmittel entfällt nicht, wenn ein Gegenstand ergänzend weitere Wirkungen entfaltet, die ohne pharmakologische, immunologische oder metabolische Wirkungsweise im menschlichen Körper der Wundheilung dienen, beispielsweise, indem er eine Wunde feucht hält, reinigt, geruchsbindend, antimikrobiell oder metallbeschichtet ist. Erfasst sind auch Gegenstände, die zur individuellen Erstellung von einmaligen Verbänden an Körperteilen, die nicht oberflächengeschädigt sind, gegebenenfalls mehrfach verwendet werden, um Körperteile zu stabilisieren, zu immobilisieren oder zu komprimieren.“

Künftig werden drei Kategorien Verbandmittel unterschieden:

Eindeutige Verbandmittel: Zur Gruppe der eineindeutigen ("klassischen") Verbandmittel gehören beispielsweise Produkte wie Kompressionsbinden, z.B. DracoLastic und Draco Saugkompressen. Diese Produkte dienen ausschließlich dazu, Wunden zu bedecken, Wundflüssigkeit aufzusaugen oder - in Form individuell erstellter Verbände - Körperteile zu stabilisieren, zu immobilisieren oder zu komprimieren. Verordnungsfähig ist zudem das benötigte Fixiermaterial „Draco Fixiermull stretch“ wie Heftpflaster Dracoplast oder Verbandklammern

Verbandmittel mit ergänzenden Eigenschaften: hierzu zählen beispielsweise reinigende oder feucht haltende Produkte wie Hydrokolloide z.B. DracoHydro, Hydrofasern DracoHydrofaser, Produkte mit antiadhäsiven Eigenschaften wie Salbenkompressen, reinigende oder geruchsbindende Produkte wie aktivkohlehaltige Wundauflagen sowie reinigende oder Wundexsudat-bindende/antimikrobielle Produkte, z.B. DracoFoam haft, Draco Foam haft sensitiv, wie sogenannte Superabsorber (Kompressen). Ein weiteres Beispiel für Verbandmittel mit ergänzenden Eigenschaften sind PHMB-haltige Wundauflagen DracoFoam Infekt (haft, sensitive und nicht haftend), sofern das PHMB keinen direkten Wundkontakt hat oder nicht in die Wunde abgegeben wird. Produkte dieser Kategorie erzielen zusätzlich zur Wirkung eines "klassischen" Verbandmittels - Bedecken, Aufsaugen, Stabilisieren, Immobilisieren, Komprimieren - durch ihre ergänzenden Eigenschaften eine möglichst physiologische und damit die natürliche Wundheilung unterstützende Umgebung, ohne dabei eine auf pharmakologischer, immunologischer oder metabolischer Wirkweise beruhende therapeutische Wirkung zu entfalten.

Sonstige Produkte zur Wundbehandlung: Sie sind charakterisiert durch eine pharmakologische, immunologische oder metabolische Wirkung, weshalb der Haupteffekt nicht mehr auf den Funktionen eines Verbandmittels (Bedecken, Aufsaugen, Stabilisieren, Immobilisieren, Komprimieren) beruht. Diese Produkte sind künftig erst verordnungsfähig, wenn ihr medizinischer Nutzen (ähnlich der Prüfung von Medizinprodukten) durch den G-BA bestätigt wurde.

Alle Wundauflagen, die in Folge des Beschlusses nicht mehr als Verbandmittel, sondern als sogenannte »sonstige Produkte zur Wundbehandlung« gelten, können zukünftig nur noch innerhalb der Übergangs-frist von 12 Monaten verordnet werden. Der Beschluss des G-BA ist am 2. Dezember 2020 in Kraft getreten. Mit diesem Datum beginnt diese einjährige Übergangsfrist und endet am 01.12.2021. Die bisherige Erstattungspraxis bleibt innerhalb der Übergangsfrist erhalten und alle Produkte sind weiterhin verordnungs- und erstattungsfähig.

Quelle: BVMed und von Reibnitz (2020)

Die Lücke zwischen den Gehältern der Medizinischen Fachangestellten (MFA) in Arztpraxen und an Krankenhäusern von bis zu 500 Euro wird veringert. Die Tarifparteien haben sich auf eine in drei Schritten zu vollziehende Gehaltserhöhung um insgesamt zwölf Prozent bis zum 31. Dezember 2023 geeinigt.

Mit einer „stillen Demonstration“ waren Vertreter der medizinischen Fachberufe  vor dem Bundesgesundheitsministerium (BMG) in Berlin in die zweite Verhandlungsrunde für den neuen Tarifvertrag gestartet.

Aufstockung des Kurzarbeitergeldes wird Standard

Neu ist ein Tarifvertrag über eine für alle Praxen einheitliche Aufstockung des Kurzarbeitergeldes, der nur im nächsten Jahr gilt und mit dem auf mögliche erneute Lockdowns als Folge der COVID-19-Pandemie reagiert wird. Bislang war die Aufstockung des Kurzarbeitergeldes den Praxisinhabern überlassen.

„Das Verhandlungsergebnis kommt unseren Zielvorstellungen schon sehr nahe. Der Abstand der Gehälter zwischen öffentlichem Dienst und den Praxen wird verringert“, bewertet die Vorsitzende des MFA-Verbandes Hannelore König den Tarifabschluss. Damit sei man aber noch nicht am Ziel. Dies hätte eine 20-prozentige Gehaltssteigerung erfordert, die aber angesichts der absehbaren Honorarentwicklung nicht realistisch sei.

Der Tarifvertrag gilt für Praxen, die Mitglied in der AAA sind oder die einen Mustervertrag der Ärztekammern für die Anstellung von MFA nutzen. Er kann aber auch freiwillig von Praxen angewendet werden.

Quellen:

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