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Aktuelle News für Ihre Praxis

Eine möglicherweise bevorstehende Grippe- bzw. Erkältungswelle macht es erforderlich, schon jetzt vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen. Es ist weiterhin wichtig, neue Infektionsquellen von SARS-CoV-2 frühzeitig zu erkennen und eine unkontrollierte Verbreitung des Virus zu verhindern.

Zum Schutz der Bevölkerung vor Corona und einer möglichen Ansteckung mit dem Virus können folgende Vorkehrungen getroffen werden:

  • Die Einrichtung von räumlich oder zeitlich getrennten Sprechstunden, sodass Patienten, die beispielsweise wegen Kontrolluntersuchungen die Arztpraxen aufsuchen, nicht in Kontakt kommen mit Infektpatienten, die potenziell mit Corona infiziert sein könnten.
  • Alle Patienten mit Infekten sollten sich telefonisch voranmelden – auch in den Bereitschaftsdienstpraxen - bzw. Termine vereinbaren, damit eine Vorabklärung des Beratungsanlasses und Zuordnung zur jeweiligen Sprechstunde möglich ist.
  • Zusätzlich ist es notwendig, dass, wenn erforderlich – insbesondere bei Kindern – nur 1 Begleitperson mitkommt.

So tragen Arztpraxen und Patienten gemeinsam dazu bei, dass die Bevölkerung auch in der kalten Jahreszeit weiterhin geschützt durch die Corona-Pandemie kommt.

Weitere Infos finden Sie hier: https://www.pkv-institut.de/news/bereiten-sie-sich-jetzt-auf-die-impfsaison-vor/

Information für Patienten mit Pflegegradeinstufung

Pflegebedürftige, die zu Hause gepflegt werden, haben ab Pflegegrad 1 Anspruch auf zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel.

Pflegehilfsmittel sind Sachmittel, der Erleichterung der häuslichen Pflege oder zur Linderung der Beschwerden der Pflegebedürftigen dienen oder den Pflegebedürftigen eine selbstständigere Lebensführung ermöglichen.

Für diese Produkte bezahlt die Pflegekassen einen Betrag in Höhe von 40,00 Euro pro Monat. Mit der COVID-19-Schutzverordnungwurde diese Pauschale auf 60,00 Euro erhöht und gültig bis 30.09.2020. Nun kann die Pauschale bis zum 31.12.2020 abgerechnet werden.

Folgende Pflegehilfsmittel können bezogen werden:

  • saugende Bettschutzeinlagen zum Einmalgebrauch
  • Einmalhandschuhe
  • Mundschutz
  • Händedesinfektionsmittel
  • Flächendesinfektionsmittel

Voraussetzung für den Bezug:

  • Es ist keine ärztliche Verordnung notwendig.
  • Die Abrechnung erfolgt von der Apotheke direkt mit der Pflegekasse.
  • Es muss ein anerkannter Pflegegrad vorliegen.
  • Die Pflegebedürftigen müssen in der eigenen Wohnung, bei Verwandten oder in einer Wohngemeinschaft wohnen.
  • Die Pflege muss durch einen Angehörigen oder einen Pflegedienst erfolgen.

Die Vakuumversiegelungstherapie von Wunden ist jetzt auch in der ambulanten Versorgung abrechenbar. Differenziert wird dabei zwischen primärer und sekundärem  Wundverschluss.

Die Abrechnung der Vakuumversiegelungstherapie beim intendierten sekundären Wundverschluss erfolgt über die GOP 02314 (135 Punkte/14,83 Euro) in den EBM-Abschnitt 2.3 (kleinchirurgische Eingriffe).

Die GOP kann neben operativ tätigen Fachärztinnen und Fachärzten auch von folgenden Fachgruppen abgerechnet werden.

  • Allgemeinmedizin
  • Innere und Allgemeinmedizin
  • Praktische Ärzten
  • Ärzten ohne Gebietsbezeichnung
  • Innere Medizin ohne Schwerpunktbezeichnung, die gegenüber dem Zulassungsausschuss ihre Teilnahme an der hausärztlichen Versorgung gemäß § 73 Abs. 1a SGB V erklärt haben
  • Chirurgie
  • Kinderchirurgie
  • Plastische und Ästhetische Chirurgie
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe
  • Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde
  • Haut- und Geschlechtskrankheiten
  • Innere Medizin und Angiologie
  • Innere Medizin und Endokrinologie und Diabetologie
  • Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
  • Neurochirurgie
  • Orthopädie und Unfallchirurgie
  • Urologie
  • Vertragsärzten mit der Zusatzweiterbildung „Diabetologie“ oder der Bezeichnung „Diabetologe Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG)“ oder der Zusatzweiterbildung Phlebologie

Die Vergütung erfolgt zunächst extrabudgetär.

Weitere Informationen, auch zur Abrechnung der Sachkosten, finden Sie auf der Seite der KBV.

Die KBV und der GKV-Spitzenverband haben die Rahmenvorgaben für die Wirtschaftlichkeitsprüfung ärztlich verordneter Leistungen nach § 106b SGB V erneuert.

Die Rahmenvorgaben für die Wirtschaftlichkeitsprüfung beziehen sich auf:

  • Spezifische Vorgaben für die Wirtschaftlichkeitsprüfung verordneter Arzneimittel
  • Spezifische Vorgaben für die Wirtschaftlichkeitsprüfung verordneter Heilmittel
  • Spezifische Vorgaben für die Wirtschaftlichkeitsprüfung der über den Arznei- und Heilmittelbereich hinausgehenden verordneten Leistungen

Es handelt sich in den angepassten Rahmenvorgaben um folgende Neuerung:

  • Nachforderungen müssen sich auf die Differenz der Kosten zwischen der wirtschaftlichen und der tatsächlich verordneten Leistung begrenzen.
  • Nachforderungen dürfen sich nur noch rückwirkend auf bis zu zwei Jahre (statt bisher 4 Jahre) beziehen. Fristbeginn ist dabei Ende des Kalenderjahres.
  • Die Frist zur Stellungnahme für den Arzt bzw. die Ärztin wird von bisher vier auf nun sechs Wochen verlängert.

Quelle (Stand: September 2020): GKV-Spitzenverband – https://www.gkv-spitzenverband.de/krankenversicherung/ambulante_leistungen/wirtschaftlichkeitspruefung/wirtschaftlichkeitspruefung_leistungen.jsp

Am 19.11.2020 geht es am Anti-Dekubitus-Tag darum, die Dekubitusproblematik ins öffentliche Bewusstsein zu bringen und Fachleute, Politiker und Entscheidungsträger für dieses Thema zu sensibilisieren. Vorsichtigen Schätzungen des Bundes zufolge erleiden jährlich rund 400.000 Patienten einen Dekubitus. Die Dunkelziffer der Erkrankungen liegt vermutlich deutlich höher.

Die ICW hat zum Thema Dekubitus aktuelle Informationsbroschüren, Poster und Taschenkarten im Shop. Für weiter Informationen klicken Sie hier.

 

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