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Aktuelle News für Ihre Praxis

Die flächendeckende Impfung gegen das Coronavirus ist eine verantwortungsvolle Aufgabe. Eine Aufgabe, für die nahezu alle deutschlandweiten Impfzentren auf die Unterstützung von gelerntem medizinischem Fachpersonal angewiesen sind.

Gesucht werden u.a.:

  • Ärztliches Personal
  • Medizinische Fachangestellte (MFA)
  • Gesundheits- und Krankenpfleger*innen
  • Arzthelfer*innen
  • Rettungsassistent*innen
  • Notfallsanitäter*innen
  • Sanitäter*innen
  • Medizinstudierende im klinischen Semester
  • Medizinstudierende im vorklinischen Semster
  • Hebammen

Zur medizinischen Dokumentation aber auch:

  • Medizintechnische Assistent*innen (MTA)
  • Operationstechnische Assistent*innen (OTA)
  • Pharmazeutisch-technische Assistent*innen (PTA)
  • Anästhesietechnische Assistent*innen (ATA)
  • Medizintechnische Laboratoriumsassistent*innen
  • Zahnmedizinische Fachangestellte (ZMFA)
  • Gesundheits- und Krankenpflegehelfer*innen
  • Altenpfleger*innen und Altenpflegehelfer*innen
  • Absolvent*innen eines gesundheitswissenschaftlichen oder vergleichbaren Studiengangs

Die jeweilige Qualifikation ist nachzuweisen.

Gesucht werden Unterstützerinnenn und Unterstützer für alle Wochentage (Mo-Fr, Wochenende), meist zwischen 8:00 und 20:00 Uhr. Die Tätigkeiten werden je nach KV-Region unterscheidlich vergütet. In den meisten Fällen ist es auch möglich, ein Impfzentrum an einem Wunschort auszuwählen.

Ausführliche Informationen, zum Beispiel zur Vergütung, finden Sie auf der Internetseite Ihrer jeweils zuständigen KV. Zum Beispiel: KV Nordrhein oder KV Westfalen-Lippe.

Unterstützen auch Sie Ihr lokales Impfzentrum!

Was sind Verbandmittel?

Mit Einführung des Gesetzes für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV) in 2019 wurde der Begriff „Verbandmittel“ im SGB V konkretisiert und der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) beauftragt, bis zum 31. August 2020 das Nähere zur Abgrenzung zu regeln. Dies ist nun erfolgt.

„Gegenstände einschließlich Fixiermaterial, deren Hauptwirkung darin besteht, oberflächengeschädigte Körperteile zu bedecken, Körperflüssigkeiten von oberflächengeschädigten Körperteilen aufzusaugen oder beides zu erfüllen. Die Eigenschaft als Verbandmittel entfällt nicht, wenn ein Gegenstand ergänzend weitere Wirkungen entfaltet, die ohne pharmakologische, immunologische oder metabolische Wirkungsweise im menschlichen Körper der Wundheilung dienen, beispielsweise, indem er eine Wunde feucht hält, reinigt, geruchsbindend, antimikrobiell oder metallbeschichtet ist. Erfasst sind auch Gegenstände, die zur individuellen Erstellung von einmaligen Verbänden an Körperteilen, die nicht oberflächengeschädigt sind, gegebenenfalls mehrfach verwendet werden, um Körperteile zu stabilisieren, zu immobilisieren oder zu komprimieren.“

Künftig werden drei Kategorien Verbandmittel unterschieden:

Eindeutige Verbandmittel: Zur Gruppe der eineindeutigen ("klassischen") Verbandmittel gehören beispielsweise Produkte wie Kompressionsbinden, z.B. DracoLastic und Draco Saugkompressen. Diese Produkte dienen ausschließlich dazu, Wunden zu bedecken, Wundflüssigkeit aufzusaugen oder - in Form individuell erstellter Verbände - Körperteile zu stabilisieren, zu immobilisieren oder zu komprimieren. Verordnungsfähig ist zudem das benötigte Fixiermaterial „Draco Fixiermull stretch“ wie Heftpflaster Dracoplast oder Verbandklammern

Verbandmittel mit ergänzenden Eigenschaften: hierzu zählen beispielsweise reinigende oder feucht haltende Produkte wie Hydrokolloide z.B. DracoHydro, Hydrofasern DracoHydrofaser, Produkte mit antiadhäsiven Eigenschaften wie Salbenkompressen, reinigende oder geruchsbindende Produkte wie aktivkohlehaltige Wundauflagen sowie reinigende oder Wundexsudat-bindende/antimikrobielle Produkte, z.B. DracoFoam haft, Draco Foam haft sensitiv, wie sogenannte Superabsorber (Kompressen). Ein weiteres Beispiel für Verbandmittel mit ergänzenden Eigenschaften sind PHMB-haltige Wundauflagen DracoFoam Infekt (haft, sensitive und nicht haftend), sofern das PHMB keinen direkten Wundkontakt hat oder nicht in die Wunde abgegeben wird. Produkte dieser Kategorie erzielen zusätzlich zur Wirkung eines "klassischen" Verbandmittels - Bedecken, Aufsaugen, Stabilisieren, Immobilisieren, Komprimieren - durch ihre ergänzenden Eigenschaften eine möglichst physiologische und damit die natürliche Wundheilung unterstützende Umgebung, ohne dabei eine auf pharmakologischer, immunologischer oder metabolischer Wirkweise beruhende therapeutische Wirkung zu entfalten.

Sonstige Produkte zur Wundbehandlung: Sie sind charakterisiert durch eine pharmakologische, immunologische oder metabolische Wirkung, weshalb der Haupteffekt nicht mehr auf den Funktionen eines Verbandmittels (Bedecken, Aufsaugen, Stabilisieren, Immobilisieren, Komprimieren) beruht. Diese Produkte sind künftig erst verordnungsfähig, wenn ihr medizinischer Nutzen (ähnlich der Prüfung von Medizinprodukten) durch den G-BA bestätigt wurde.

Alle Wundauflagen, die in Folge des Beschlusses nicht mehr als Verbandmittel, sondern als sogenannte »sonstige Produkte zur Wundbehandlung« gelten, können zukünftig nur noch innerhalb der Übergangs-frist von 12 Monaten verordnet werden. Der Beschluss des G-BA ist am 2. Dezember 2020 in Kraft getreten. Mit diesem Datum beginnt diese einjährige Übergangsfrist und endet am 01.12.2021. Die bisherige Erstattungspraxis bleibt innerhalb der Übergangsfrist erhalten und alle Produkte sind weiterhin verordnungs- und erstattungsfähig.

Quelle: BVMed und von Reibnitz (2020)

Die Lücke zwischen den Gehältern der Medizinischen Fachangestellten (MFA) in Arztpraxen und an Krankenhäusern von bis zu 500 Euro wird veringert. Die Tarifparteien haben sich auf eine in drei Schritten zu vollziehende Gehaltserhöhung um insgesamt zwölf Prozent bis zum 31. Dezember 2023 geeinigt.

Mit einer „stillen Demonstration“ waren Vertreter der medizinischen Fachberufe  vor dem Bundesgesundheitsministerium (BMG) in Berlin in die zweite Verhandlungsrunde für den neuen Tarifvertrag gestartet.

Aufstockung des Kurzarbeitergeldes wird Standard

Neu ist ein Tarifvertrag über eine für alle Praxen einheitliche Aufstockung des Kurzarbeitergeldes, der nur im nächsten Jahr gilt und mit dem auf mögliche erneute Lockdowns als Folge der COVID-19-Pandemie reagiert wird. Bislang war die Aufstockung des Kurzarbeitergeldes den Praxisinhabern überlassen.

„Das Verhandlungsergebnis kommt unseren Zielvorstellungen schon sehr nahe. Der Abstand der Gehälter zwischen öffentlichem Dienst und den Praxen wird verringert“, bewertet die Vorsitzende des MFA-Verbandes Hannelore König den Tarifabschluss. Damit sei man aber noch nicht am Ziel. Dies hätte eine 20-prozentige Gehaltssteigerung erfordert, die aber angesichts der absehbaren Honorarentwicklung nicht realistisch sei.

Der Tarifvertrag gilt für Praxen, die Mitglied in der AAA sind oder die einen Mustervertrag der Ärztekammern für die Anstellung von MFA nutzen. Er kann aber auch freiwillig von Praxen angewendet werden.

Quellen:

Das Hausarztaktionsprogramm gilt seit 2018 und bezuschusst u.a. die Weiterbildung von nicht ärztlichem Praxispersonal. Die Beantragung erfolgt über die NRW Landesregierung.

Um in das Programm aufgenommen werden zu können, müssen zwei Kriterien erfüllt werden:

  • Einwohnerzahl: Die Kommunen dürfen nicht mehr als 40.000 Einwohnerinnen und Einwohner haben.
  • Altersstruktur der Hausärzteschaft: Der Versorgungsrad unter alleiniger Berücksichtigung der vertragsärztlich tätigen Hausärztinnen und Hausärzte, die jünger als 60 Jahre alt sind, muss unter 75 Prozent liegen.

Finanzielle Förderung des Erwerbs von Zusatzqualifikationen von nicht-ärztlichem Praxispersonal:

  • Das Land NRW beteiligt sich an den Ausgaben von Hausarztpraxen, die den Erwerb von Zusatzqualifikationen von nicht-ärztlichen Praxisassistentinnen bzw. Praxisassistenten im Sinne der Delegations-Vereinbarung (Anlage 8 BMV-Ä) finanzieren, durch eine einmalige Zuwendung in Höhe von bis zu 1.000 Euro

 Praxen, die von der finanziellen Förderung noch keinen Gebrauch gemacht haben, können sich über folgende weiterführende Links informieren:

Vertragsärzte dürfen Folgeverordnungen auch nach telefonischer Anamnese ausstellen und postalisch an den Versicherten übermitteln. Bei der Krankenbeförderung gilt die Sonderregelung ebenso für Vertragspsychotherapeuten, denn auch sie dürfen Krankenbeförderungen veranlassen. Voraussetzung ist, dass der verordnende Arzt oder Psychotherapeut den Versicherten bereits zuvor aufgrund derselben Erkrankung persönlich untersucht hat, er ihm also bekannt ist.

Dies gilt für folgende Leistungen:

  • Häusliche Krankenpflege: alle Folgeverordnungen.
  • Heilmittel: alle Folgeverordnungen und alle Verordnungen außerhalb des Regelfalls.
  • Hilfsmittel: Folgeverordnungen von Hilfsmitteln, die zum Verbrauch bestimmt sind, sowie Zubehörteile oder Ersatzbeschaffungen, mit Ausnahme für Seh- und Hörhilfen.
  • Krankenbeförderung: alle Verordnungen von Krankenfahrten und Krankentransporten.

Gilt bis zum 31. Januar 2021.

Mehr Informationen: https://www.kbv.de

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die coronabedingten Änderungen im Entlass­management verlängert. Hierzu zählen die eine verlängerte Rezeptgültigkeit und die Möglichkeit zur Verordnung einer größeren Packung von Arznei- und Verbandmitteln. Die Regelungen gelten rückwirkend zum 1.Juni 2020 sind nun mehr bis zum 31. März 2021 verlängert, sofern die epidemische Lage von nationaler Tragweite nicht seitens des G-BAs aufgehoben werden.

Folgende Ausnahmeregeln  gelten aufgrund der Covid-19-Pandemie:

  • Ausstellung von Entlassrezepten durch Klinikärzte, um  die Arzt- Patienten Kontakte während der Pandemie zu reduzieren.
  • Verordnungen einer Packung bis zum größten Normkennzeichen (N3) möglich- entsprechend dem Versorgungsbedarf des Patienten.
  • Verordnungen von Verbandstoffen, Harn- und Blutteststreifen, Medizinprodukten und bilanzierte Diäten nach §31 SGB V sind für einen Zeitraum von bis zu 14 Tagen möglich.
  • Durch Anwenden der Heilungsmöglichkeiten nach Rahmenvertrag und nach §17 Apothekenbetriebsordnung können so erneute Arztbesuche der Patienten durch Rücksprachen mit dem verordnenden Arzt vermieden werden.
  • Innerhalb von 6 Werktagen sind zulasten der gesetzlichen Krankenversicherungen Entlassrezepte durch die Leistungserbringer zu beliefern. Hierbei zählt der Ausstellungstag mit, wenn dieser ein Werktag ist.
  • Auch Hilfsmittel können in einer Versorgungsmenge für bis zu 14 Kalendertage verordnen werden.

Quelle: KBV

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