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MFA und Patient

Natriumcarboxymethyl-cellulose

Glossar

Natriumcarboxymethylcellulose

Natriumcarboxymethylcellulose ist das Natriumsalz eines Cellulosederivats und wird in der Wundversorgung als Hydrofaser eingesetzt. Verbreitet ist weiter die Verwendung von Natriumcarboxymethylcellulose als Lebensmittelzusatzstoff und Bindemittel. 

Für die idealfeuchte Wundversorgung relevant ist die große Speicherfähigkeit der Hydrofaser (bis zum 25fachen des Eigengewichts). Weiter ist das bei Exsudataufnahme entstehende Gel strukturstabil, die Flüssigkeitsableitung erfolgt dabei vertikal entlang der Faser, im Gegensatz zu Alginaten, wo sich das Exsudat gleichmäßig in alle Richtungen verteilt. Dadurch eignet sich Hydrofaser insbesondere zur Vorbeugung einer Mazeration des Wundrandes bei exsudierenden Wunden.  

Natriumcarboxymethylcellulose-Faser verklebt nicht mit dem Wundgrund und kann atraumatisch aus der Wunde entfernt, gegebenenfalls auch ausgespült werden. Angezeigt ist die Anwendung bei mäßig bis stark exsudierenden akuten wie chronischen Wunden, Verbrennungen und bei Wundheilungsstörungen.

Gelbildender Faserverband

DracoHydrofaser

Hydrofaser mit vertikaler Exsudataufnahme entlang der Faser: minimiertes Mazerationsrisiko.

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Die Autoren

Dr. Roxane Lorenz

Nach ihrem Studium der Biologie an der Ruhr-Universität Bochum promovierte Dr. Lorenz zum Dr. rer. nat. Seit 2012 ist sie in der medizinisch-wissenschaftlichen Abteilung bei Dr. Ausbüttel tätig, seit 2018 auch als Leiterin dieser Abteilung sowie der Forschungsabteilung.

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