ICD-10 Diagnose-Schlüssel

Hierbei handelt es sich um internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme (10. Revision German Modification Version 2020).

Die "International Classification of Diseases" (ICD) ist ein verbindlicher Diagnoseschlüssel für die ambulante und stationäre Versorgung in der Gesetzlichen Krankenversicherung.

Der Diagnoseschlüssel ICD wird von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) herausgegeben und von Ärzten auf der ganzen Welt verwendet, um Krankheiten einheitlich klassifizieren zu können. In Deutschland sind Ärzte dazu verpflichtet, Krankheiten nach der deutschen Modifikation der ICD-10 (ICD-10 German Modification) zu verschlüsseln. Die Kodierung der Diagnosen im Rahmen der Abrechnung ärztlicher Leistungen ist für Ärzte und Krankenhäuser verpflichtend und nur an die Kassenärztlichen Vereinigungen und Krankenkassen weiterzugeben. Der Diagnoseschlüssel hilft Ärzten, die Krankheiten ihrer Patienten einheitlich zu definieren. Auf Arztbriefen und Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen werden auch der ICD-Schlüssel verwendet.

Die Autorin Dr. Christine von Reibnitz
Autorin Dr. Christine von Reibnitz

Dr. von Reibnitz ist promovierte Gesundheitswissenschaftlerin und Hochschuldozentin im Bereich des Gesundheitsmanagement. Seit 2013 ist sie bei Dr. Ausbüttel zuständig für den Bereich Krankenkassenmanagement und Expertin für die Themen Abrechnung und Recht.