Alle Jahre wieder – Weihnachtswichteln in der Praxis
Praxisalltag

Alle Jahre wieder – Weihnachtswichteln in der Praxis

Was soll man bloß den Kollegen oder der Chefin zu Weihnachten schenken? Diese Frage bereitet mir jedes Jahr aufs Neue Kopfzerbrechen. Dazu kommt die Weihnachtszeit irgendwie immer so plötzlich… Damit die Frage nach den Geschenken einfacher wird, haben wir uns im Team dieses Jahr dazu entschieden, zu wichteln.

Aus dem Glauben an den Weihnachtswichtel, der im skandinavischen Raum Julenisse genannt wird, hat sich der Brauch des Wichtelns ergeben. Der Weihnachtswichel selbst soll dem Weihnachtsmann bei den Vorbereitungen der Geschenke zu Weihnachten helfen. Er ist ein kleiner, älterer Mann mit weißem Bart und brauner oder roter Mütze. Als Dankeschön für seine zauberhaften Taten freut er sich übrigens über Milchreis, Porridge oder Kekse.

Um den Weihnachtswichtel zu unterstützen, nehmen Erwachsene die Suche nach Geschenken doch gerne selbst in die Hand. Beim Wichteln gibt es mittlerweile unzählige Varianten. Ich möchte euch drei davon vorstellen. Zunächst legt man fest, wer beim Wichteln mitmachen wird und wie das finanzielle Budget für ein Geschenk maximal sein darf. Wir haben uns im Team auf zehn Euro pro Geschenk geeinigt.

 

Klassisches Wichteln

Sobald im Team vereinbart ist, dass gewichtelt wird, werden die Namen aller Wichtelnden in eine Schale geworfen. Jedes Teammitglied zieht einen Namen und weiß dann, welchen Kollegen er beschenken darf. Natürlich kann man sich nicht selbst beschenken – dann muss neu gezogen oder getauscht werden. 

Herausforderung: Das gesuchte Geschenk sollte möglichst gut zum zu beschenkten Kollegen passen.

 

Zufallswichteln

Jeder „Wichtel“ besorgt ein Geschenk im vereinbarten Budgetrahmen, verpackt das Geschenk – ohne Hinweis darauf, wer es organisiert hat – und bringt es am Tag des Wichtelns mit. Zu Beginn des Wichtelns werden alle Geschenke in einen Sack gelegt und dann nacheinander herausgeholt und ausgelost oder der Reihe nach verteilt. 

Herausforderung: Bei der Form des Wichtelns sollte das Geschenk so „neutral“ sein, dass sich möglichst viele Teammitglieder daran erfreuen können.

 

Schrottwichteln

Eine mittlerweile bekannte und beliebte Variante des Wichtelns, bei dem mit Witz und Humor – teils sogar ohne erforderliches Budget – alter und/oder unnützer Kram verschenkt wird. Im letzten Jahr hat man einen gehäkelten Klopapierhut geschenkt bekommen? Dann ist das der perfekte Zeitpunkt, um ihn weiterzuverschenken!

Herausforderung: Das Geschenk sollte einerseits möglichst lustig, aber nicht absoluter Müll sein. Es soll am Ende natürlich gelacht werden!

 

Nach der Geschenkeübergabe, beispielsweise während der Weihnachtsfeier, dürfen die Geschenke in unserem Team danach auch untereinander getauscht werden.

Wenn ihr noch ein paar Geschenk-Ideen benötigt, diese findet ihr hier: https://www.draco.de/blog/weihnachtsgeschenkideen-fuer-die-kollegen-und-den-chef/

 

Habt ihr im Team schon einmal gewichtelt? Was waren eure Regeln? Was waren lustige oder richtig schöne Geschenke? Ich bin schon gespannt, was ihr zu berichten habt!

 

Viele Grüße

Eure Steffi

 

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Die Autorin Steffi, MFA/Wundexpertin (ICW)
Steffi Blog

Nach der Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten in einer dermatologischen Praxis für 5 Jahre im Praxisalltag als MFA, seit 2014 bei Dr. Ausbüttel (DRACO®). Wundexpertin (ICW) und bloggende MFA mit Leidenschaft.

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