Zurück auf Platz 1: MFA ist der Top-Ausbildungsberuf unter Frauen
Die Zahl der Ausbildungsverträge ist in die Höhe geschossen. Auch bei den Männern hat die Beliebtheit des Berufs zugelegt.
In den vergangenen Jahren hatte sich ein Abwärtstrend gezeigt, was die Beliebtheit des Ausbildungsberufs zur MFA anging: Von Platz 1 (2022) ging es runter auf den zweiten Rang (2023) und schließlich sogar auf Platz 3 (2024). Jetzt ist die Trendwende da!
Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge lag 2025 bei 16.680. Das sind nur die Zahlen der Frauen – im Vorjahr waren es lediglich 15.432 gewesen. Unverändert viele waren es bei den Diversen (6). Nach oben ging es aber erfreulicherweise auch bei den Männern, und zwar deutlich: 1.146 Schulabgänger haben sich für eine Ausbildung in einer Arztpraxis entschieden. Das entspricht einem Plus von fast 37 Prozent (2024: 837 Verträge).
Diese Zahlen stammen vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), welches die Verträge zählt. Dabei gilt der 30. September des jeweiligen Jahres als Stichtag.
Verhältnismäßig geringe Abbruchquote bei den MFA
Es gibt eine weitere gute Nachricht, die eine echte Überraschung ist. Denn aktuell hat auch das Statistische Bundesamt (DESTATIS) neue Zahlen herausgebracht. Es handelt sich um eine umfangreiche Auswertung, die sich daher auf das Jahr 2024 bezieht – als der Beruf der MFA nur auf Platz 3 stand. DESTATIS hebt die MFA jedoch wieder auf den ersten Platz. Wie kann das sein?
Dafür kommen vermutlich zwei Punkte zusammen. Über beide können sich Arztpraxen und Sie als potenzielle Kollegen und Kolleginnen freuen: Zum einen wurden womöglich zwischen Ende September und Ende Dezember 2024 viele weitere Verträge abgeschlossen, also nach dem eigentlichen Start des Ausbildungsjahres.
Zum anderen weisen die Zahlen daraufhin, dass wenige junge Menschen ihre Ausbildung abgebrochen haben. So konnte es dem Berufsfeld MFA gelingen, die vorherigen Spitzenreiter – Kauffrau für Büromanagement und Zahnmedizinische Fachangestellte – wieder von den vordersten Plätzen zu verdrängen.