ePass startet: So nutzen Sie den einfachen Zugang zur ePA

ePass startet: So nutzen Sie den einfachen Zugang zur ePA

Ab dem 25. März steht gesetzlich Versicherten der neue ePass als digitaler Zugang zur elektronischen Patientenakte zur Verfügung. Voraussichtlich werden mehr als 80 Prozent der gesetzlichen Krankenkassen das Verfahren kurzfristig anbieten.

Bitmarck ist ein IT-Dienstleister für Krankenkassen, und er hat eine neue Option für die elektronische Patientenakte (ePA) entwickelt – sie soll die Anmeldung für Patienten und Patientinnen erheblich erleichtern und auf diese Weise die Zahl der Nutzenden erhöhen. Schon nächste Woche, am 25. März, wird das Verfahren namens ePass freigeschaltet. Einen Fallstrick gibt es aber auch hier.

So funktioniert der ePass

Für das neue Identifizierungsverfahren müssen die Versicherten nicht mehr vorab ihre Krankenkasse kontaktieren, sondern können sich erstmals vollständig digital identifizieren und ihre ePA per Smartphone oder über ihren Computer nutzen – vorausgesetzt, die entsprechende Krankenkasse ist an das Bitmarck‑Verfahren angeschlossen. Nach Aussage von Bitmarck nehmen etwa 80 Prozent der Kassen teil.

Die Versicherte laden die ePA‑App ihrer Krankenkasse und wählen dort ePass als Identifizierungsweg. Die App fordert dazu auf, den Personalausweis an die Rückseite des Smartphones zu halten. Das Handy liest die Chipdaten per NFC aus. Anschließend müssen die Patienten oder Patientinnen ihren Ausweis fotografieren und ein kurzes Selfie-Video aufnehmen. Die App gleicht automatisch die biometrischen Angaben ab. Die Anleitung zeigt die App Schritt für Schritt an.

Nach erfolgreicher Prüfung vergibt die Krankenkasse ein sicheres Login für die ePA. Künftige Zugriffe laufen dann bequem über biometrische Verfahren des Smartphones oder ein vereinfachtes App‑Login.

Ein großes Aber gibt es dennoch: Das System funktioniert nur mit Personalausweisen oder Reisepässen, die mit einem digitalen Chip ausgestattet sind. Das ist in der Regel der Fall, wenn die Ausweise nach August 2021 hergestellt wurden. Bei Reisepässen werden die Chips schon seit über 20 Jahren verwendet.

Tipps für Beschäftigte im Gesundheitswesen

Sie profitieren davon, wenn elektronische Patientenakten gut gefüllt sind und sich auf diese Weise der Informationsaustausch erleichtert. Weisen Sie daher aktiv auf diese neue Zugangsvariante hin, etwa über einen Aushang. 

Übrigens: Bis Mitte des Jahres gelten noch höhere Vergütungen für die Erstbefüllung der ePA.

ePass startet: So nutzen Sie den einfachen Zugang zur ePA
DRACO Wunde+Videoreihe zur ePA

Die elektronische Patientenakte ePA – Alles Wichtige auf einen Blick

Videoreihe zur ePA
Die Autorin Steffi, MFA/Wundexpertin (ICW)
Steffi Blog

Nach der Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten in einer dermatologischen Praxis für 5 Jahre im Praxisalltag als MFA, seit 2014 bei Dr. Ausbüttel (DRACO®). Wundexpertin (ICW) und bloggende MFA mit Leidenschaft.

E-Mail schreiben