Multi-Faktor-Authentifizierung: Mehr IT-Sicherheit in Ihrer Arztpraxis
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Multi-Faktor-Authentifizierung: Mehr IT-Sicherheit in Ihrer Arztpraxis

Unbefugte können mit gestohlenen Passwörtern großen Schaden anrichten. Eine zweite Sicherheitsabfrage hilft, Ihre Daten als MFA und Ihre Arztpraxis zu schützen.

Eine gefälschte E-Mail, eine täuschend echte Anmeldeseite – und schon können Zugangsdaten in falsche Hände geraten. Ein zusätzlicher Nachweis beim Einloggen erschwert es Angreifern, auf Daten zuzugreifen. Für Ihre Arztpraxis lohnt es sich deshalb, die sogenannte Multi-Faktor-Authentifizierung, auch Zwei-Faktor-Authentifizierung genannt, gemeinsam mit dem IT-Dienstleister einzurichten.

Ein Passwort allein reicht nicht mehr

Bei diesem Verfahren müssen Beschäftigte ihre Anmeldung zusätzlich bestätigen: etwa über eine App auf dem Dienst-Smartphone oder mit einem speziellen Sicherheitsschlüssel. Wer nur das Passwort kennt, kann sich damit noch nicht anmelden.

Das schützt vor Angriffen, die erhebliche Folgen haben können: Unbefugte könnten Daten von Patientinnen und Patienten einsehen, Nachrichten im Namen der Arztpraxis verschicken oder den Zugriff auf wichtige Systeme blockieren.

Besonders wichtig ist der zusätzliche Schutz des E-Mail-Kontos. Denn über das Postfach lassen sich häufig auch Passwörter anderer Online-Konten zurücksetzen. Ebenfalls sinnvoll ist die Absicherung von Online-Speichern und Zugängen, über die von außerhalb auf das Netzwerk der Arztpraxis zugegriffen wird.

Die Anmeldung muss im Alltag funktionieren

Für Sie als MFA bedeutet die Umstellung einen zusätzlichen Schritt beim Anmelden. Deshalb sollte das Team frühzeitig mitentscheiden, welches Verfahren gut in die Arbeitsabläufe passt. Einheitliche Lösungen für das gesamte Team erleichtern die Nutzung.

Wichtig: Auch den Ausfall oder Verlust des zweiten Nachweises gilt es einzuplanen. Ist beispielsweise das Dienst-Smartphone nicht verfügbar, braucht die Arztpraxis einen vorher festgelegten Ersatzweg.

Das können Sie als MFA jetzt anstoßen

  • Zugänge prüfen: Klären Sie mit der Leitung und dem IT-Dienstleister, welche Anwendungen den zusätzlichen Schutz ermöglichen. Beginnen Sie mit besonders wichtigen Konten, zum Beispiel dem E-Mail-Postfach.

  • Gemeinsam testen: Probieren Sie die Anmeldung im Rahmen einer Testphase im gesamten Team aus, bevor das Verfahren im Alltag eingesetzt wird.

  • Hilfe organisieren: Legen Sie fest, wer bei Anmeldeproblemen zuständig ist und was zu tun ist, wenn ein Gerät (z. B. ein Smartphone) verloren geht, das für die Anmeldung erforderlich ist.

  • Notfallcodes sichern: Bewahren Sie Wiederherstellungscodes geschützt und sicher auf und regeln Sie, wer darauf zugreifen darf.

  • Änderungen berücksichtigen: Denken Sie bei neuen Konten, einem Gerätewechsel oder dem Ausscheiden von Beschäftigten an den zusätzlichen Anmeldeschutz und die passenden Zugriffsrechte.
Multi-Faktor-Authentifizierung: Mehr IT-Sicherheit in Ihrer Arztpraxis
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Die Autorin Steffi, MFA/Wundexpertin (ICW)
Steffi Blog

Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten in einer dermatologischen Praxis, anschließend 5 Jahre im Praxisalltag als MFA tätig. Seit 2014 bei Dr. Ausbüttel (DRACO®). Wundexpertin (ICW) und bloggende MFA mit Leidenschaft.

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