Neue Praxisdialoge zu Pflege und Demenz
Die nächsten Online-Veranstaltungen des Pflege-Netzwerks Deutschland widmen sich Angeboten im Bereich der Demenz-Versorgung. Die Teilnahme ist kostenlos.
Passend zum Welt-Alzheimertag, der vor wenigen Tagen die Aufmerksamkeit auf die Erkrankung lenken sollte, finden neue Praxisdialoge statt. Bei den Praxisdialogen handelt es sich um eine Online-Weiterbildungsreihe, die das Pflege-Netzwerk Deutschland organisiert.
„Demenzsensibel versorgen: Was im Alltag wirklich hilft“ lautet der Titel des Online-Seminars, das nächsten Freitag (18. September) um 11 Uhr startet. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie es gelingen kann, die Versorgung von Menschen mit Demenz und deren Zu- und Angehörigen zu verbessern. Unter anderem wird das Konzept des Dementia Care Managements (DeCM) diskutiert. Der Ansatz besteht darin, bestehende Strukturen besser einzubinden beziehungsweise zu nutzen, etwa die Teams hausärztlicher Praxen.
Vorgestellt werden dafür auch Ergebnisse des Projekts „RoutineDeCM", in dem es darum ging, DeCM in die Regelversorgung für Menschen mit Demenz zu überführen. Dabei sind Prof. Dr. Jochen René Thyrian, Projektleiter von RoutineDeCM und Stefanie Kremer, Projektpartnerin und Dementia Care Managerin der Alzheimer Gesellschaft Siegen-Wittgenstein.
Hier können Sie sich anmelden.
Das sind Risikofaktoren für Demenzen.
Blick auf lokale Allianzen
Beim Praxisdialog am Dienstag, 22. September, geht es um 11 Uhr weiter mit dem Thema: „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz: Was wirkt vor Ort“.
Im Rahmen der Nationalen Demenzstrategie hat die Bundesregierung „Lokalen Allianzen für Menschen mit Demenz“ gefördert. Was ist aus diesen Projekten geworden und welche Erkenntnisse lassen sich daraus gewinnen? Wie kann die regionale Versorgung verbessert werden?
Diese Fragen will Jana Rößler vom Institut für Sozialforschung und Sozialwirtschaft beantworten. Sie hat das Bundesprogramm zusammen mit ihren Kolleginnen und Kollegen evaluiert. Im Fokus stehen Erfolgsfaktoren und Herausforderungen, die beim Aufbau lokaler Teilhabeangebote für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen zum Tragen kommen. Zudem soll es darum gehen, wie regionale Netzwerke weiterentwickelt und verankert werden können.