Mit Push-Nachrichten der E-Rezept-App auf dem Laufenden bleiben
Die Gematik hat die App „Das E-Rezept“ um Push-Benachrichtigungen erweitert. Das ist ein gutes Argument, um die App Versicherten ans Herz zu legen.
Um verschreibungspflichtige Medikamente oder Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) digital zu verwalten, können Versicherte die E-Rezept-App der Gematik oder ihrer Krankenkasse nutzen. Die Gematik hat in ihrer App jetzt Push-Mitteilungen eingeführt. Wird diese Funktion aktiviert, bekommen Nutzerinnen und Nutzer wichtige Informationen direkt auf ihr Smartphone.
Welche Informationen kommen per Push-Nachricht?
Die E-Rezept-App informiert per Push-Benachrichtigung beispielsweise darüber, wenn
ein neues E-Rezept vorliegt,
sich der Bearbeitungsstatus ändert,
Abrechnungsinformationen vorhanden sind,
oder Zugriffe von Leistungserbringern erfolgen.
Dabei können Nutzerinnen und Nutzer selbst festlegen, ob sie die Push-Funktion erlauben und worüber sie benachrichtigt werden möchten. Die Benachrichtigungen erscheinen dann direkt auf dem Smartphone. Sie können Patientinnen und Patienten helfen, den Überblick über Rezepte und Rechnungen sowie deren Bearbeitungsstand zu behalten. Voraussetzung ist, dass Push-Mitteilungen sowohl in den Einstellungen des Mobilgeräts als auch in der App erlaubt sind.
Auch die Apps der gesetzlichen und privaten Krankenkassen könnten laut Gematik diese Funktion anbieten.
Zudem sind neue Funktionen wie Push-Mitteilungen in der neuesten Version der ePA-App, der App zur elektronischen Patientenakte, seit dem Sommer ebenfalls möglich. Wenn Versicherte diese aktivieren, können sie Aktivitäten rund um ihre Patientenakte einsehen, wie beispielsweise Zugriffe durch Arztpraxen oder neu hochgeladene Dokumente.
Was bedeutet die neue Funktion?
Als MFA, PTA/PKA oder Pflegefachkraft können Sie ihre Patientinnen und Patienten über die neue Funktion der Apps aufklären. Weisen Sie diese auf die Vorteile hin:
Push-Mitteilungen dienen dem Komfort und der Transparenz rund um das E-Rezept oder in Verbindung mit der elektronischen Patientenakte.
Die digitalen Informationen können dazu beitragen, Rückfragen zu Bearbeitungen oder vorliegenden E-Rezepten beziehungsweise Dokumenten wie Arztbriefen zu verringern.