Neue Versorgungszentren: Möglichkeiten für MFA und Pflegekräfte
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Neue Versorgungszentren: Möglichkeiten für MFA und Pflegekräfte

Es gibt eine Einigung für ein Vergütungsmodell, was neuen Einrichtungen zur sektorenübergreifenden Versorgung den Start erleichtern soll. Es greift bereits im Januar 2027.

Zu Beginn des neuen Jahres können die ersten sektorenübergreifenden Versorgungseinrichtungen starten. Sie sollen stationäre Behandlungen mit ambulanten Leistungen sowie Angeboten der Pflege verbinden. Der Gesetzgeber hat diese Versorgungsform mit dem Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz eingeführt. Es handelt sich dabei um einen Baustein, der dazu beitragen soll, die Kliniklandschaft zu modernisieren und die wohnortnahe Versorgung zu erhalten beziehungsweise zu verbessern.

Für MFA und Pflegekräfte kann das bedeuten: Sie arbeiten enger mit Kolleginnen und Kollegen aus der Medizin zusammen sowie mit therapeutischen Fachkräften und sozialen Diensten. Ihre Kompetenz wird unter anderem gefragt sein, um Patientinnen und Patienten durch die Angebote der Einrichtungen zu lotsen. Sie planen zum Beispiel die Aufnahme, stimmen Untersuchungen ab, bereiten die Entlassung vor und organisieren bei Bedarf die weitere ambulante oder pflegerische Unterstützung.

Die Einrichtungen konzentrieren sich auf häufige Erkrankungen, die eine wohnortnahe Behandlung erforderlich machen, beispielsweise Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Stoffwechselprobleme wie Diabetes mellitus, Blutarmut, Atemwegsinfekte, Magen-Darm-Erkrankungen oder Harnwegsinfekten.

Regeln für die Finanzierung

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft, der GKV-Spitzenverband und der Verband der Privaten Krankenversicherung haben für die Jahre 2027 bis 2029 ein gemeinsames Modell für die Vergütung vereinbart. Die Häuser erhalten pro Bett und Jahr 182.734 Euro. Diese Summe gilt für höchstens 50 Betten. Zusätzlich erhalten sie 95 Euro für jeden berücksichtigungsfähigen vollstationären Behandlungstag. Weitere Zuschläge können hinzukommen.

Die Finanzierung soll den Einrichtungen helfen, Personal und Angebote zu planen. Dabei wurden die Kosten für die Pflege auf bettenführenden Stationen berücksichtigt. Wenn ein Haus weniger oder mehr Erlöse erzielt als vereinbart, gleichen die Vertragspartner die Beträge später aus. Pflegekosten fließen dabei vollständig in den Ausgleich ein.

Für Sie als MFA oder Pflegekraft entstehen mit den sektorenübergreifenden Versorgungszentren neue potenzielle Arbeitsplätze und Karrieremöglichkeiten.

Neue Versorgungszentren: Möglichkeiten für MFA und Pflegekräfte
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Die Autorin Steffi, MFA/Wundexpertin (ICW)
Steffi Blog

Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten in einer dermatologischen Praxis, anschließend 5 Jahre im Praxisalltag als MFA tätig. Seit 2014 bei Dr. Ausbüttel (DRACO®). Wundexpertin (ICW) und bloggende MFA mit Leidenschaft.

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