Aktuelle Betrugsmasche in Apotheken
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Aktuelle Betrugsmasche in Apotheken

Die Polizei warnt: In drei verschiedenen Bundesländern haben vermeintliche Kunden und Kundinnen versucht, das Team zu betrügen oder waren sogar erfolgreich. Sie könnten den einfachen Trick auch in anderen Regionen anwenden.

Beim Ausgeben von Wechselgeld ist immer Vorsicht geboten. Als PTA oder PKA sind sie angehalten, gut darauf zu achten, was für einen Schein Sie entgegennehmen. Außerdem sollten Sie die Summe, die Sie herausgeben, gut nachzählen. Denn neben echten Missverständnissen oder kleinen Unachtsamkeiten kommt es regelmäßig zu Betrugsversuchen in Apotheken. Aktuell untersucht die Polizei in Thüringen und im angrenzenden Bayern entsprechende Fälle. Ein ähnlich gelagerter Betrug plus Diebstahl war im vergangenen Monat aus Münster in Nordrhein-Westfalen gemeldet worden. 

So funktioniert der Wechselgeldbetrug 

„Hatte ich Ihnen nicht einen 20-Euro-Schein gegeben?“ Solche oder ähnliche Fragen kennen sicherlich alle Beschäftigten in Apotheken. Da zweifelt man an sich, und muss zur Not einen Kassensturz machen. Denn vielleicht hat sich ja auch die Kundin oder der Kunde geirrt. Das kann passieren und löst sich in der Regel mit Entschuldigungen auf. 

Anders sieht es bei gezieltem Betrug aus. Aktuell greift die sogenannte Wechselgeld-Masche um sich: Ein Kunde oder eine Kundin kauft ein Produkt (meist niedrigpreisig) und bezahlt mit einem großen Schein, beispielsweise mit einem Zweihunderter. Dann entscheidet sich die Person anders und will das Produkt zurückgeben, oft unter dem Vorwand, sie dachte, der Artikel sei günstiger.

An dieser Stelle setzt der Betrugsversuch ein: In zwei Fällen versuchten die männlichen Täter den Schein zurückzuerhalten und lenkten die Mitarbeitenden ab, um parallel das Wechselgeld nicht zurückgeben zu müssen. Die Beschäftigten ließen sich glücklicherweise nicht übertölpeln und schalteten im Anschluss die Polizei ein. 

Ähnlich und leider erfolgreich war der Ablauf in einer Apotheke in Münster. Dort kaufte eine Frau ein Kosmetikprodukt, bezahlte mit einem Zweihunderter, gab ebenfalls an, sie habe sich beim Preisschild vertan und zweigte einen Fünfziger ab, als sie ihren Schein zurückerhielt und im Gegenzug das Wechselgeld aushändigte. Im Nachhinein prüften die Beschäftigten die Aufnahmen der Videokamera und stellten fest, dass die Kundin zusätzlich mehrere Kosmetikprodukte gestohlen hatte. 

Tipps für PTA und PKA 

Trickbetrüger und -betrügerinnen nutzen häufig Zeiten, in denen viel los ist, sodass sich die Mitarbeitenden beeilen wollen und zudem leichter ablenken lassen. Diese Tipps helfen: 

  • Wenn jemand kleine Beträge mit einem großen Schein bezahlt, sollte die Aufmerksamkeit erhöht sein. 

  • Bewahren Sie Ruhe, auch wenn ein Kunde oder eine Kundin unwirsch reagiert oder Zeitdruck ausübt. 

  • Holen Sie gegebenenfalls eine Kollegin oder einen Kollegen hinzu, wenn Sie ein „komisches Gefühl“ haben. 

  • Achten Sie darauf, Wechselgeld, das Sie zurückerhalten, immer sorgfältig nachzuzählen. 

  • Besprechen Sie das Thema im Team und vereinbaren Sie ein Codewort oder einen Satz, mit dem Sie Kolleginnen oder Kollegen darüber verständigen können, dass Sie einen Betrugsversuch vermuten. 

Aktuelle Betrugsmasche in Apotheken
Retaxierung in der Apotheke

Häufige Gründe für Retaxierungen sind Missachtungen von Rabattverträgen, fehlende Arztunterschriften oder Gültigkeitsüberschreitungen.

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Der Autor Richard Joos
Richard Joos

Richard Joos ist SEO-Experte und arbeitet seit 2022 bei DRACO®. Mit über 20 Jahren Erfahrung im Online-Marketing mit Großunternehmen, Filialketten und dem Mittelstand ist er spezialisiert auf digitale Sichtbarkeit und Suchmaschinenoptimierung (SEO). Sein Fokus liegt auf praxisnaher Beratung und der Optimierung von Websites.

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