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Arzneimittelversorgungs-Wirtschaftlichkeitsgesetz

Das Arzneimittelversorgungs-Wirtschaftlichkeitsgesetz (AVWG) wurde als Reaktion auf erhebliche Steigerungen der Arzneimittelausgaben zum 1. Mai 2006 erlassen.

Ziel des AVWG ist es, über Änderungen der Arzneimittel-Preisverordnung Mechanismen zu entwickeln, mit denen die zwischen den Krankenkassen und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung vereinbarten Ausgaben auch wirklich eingehalten werden. 
Jährlich werden 1,3 Milliarden Euro Einsparungen bei Medikamentenausgaben erwartet.

Die wesentlichen Inhalte des Arzneimittelversorgungs-Wirtschaftlichkeitsgesetzes sind:

  • Die Festbeträge für Arzneimittel werden abgesenkt.
  • Krankenkassen können mit Pharma-Herstellern spezielle Rabattverträge abschließen, um dadurch Mehrkosten der Versicherten für Medikamente zu verhindern, deren Preis über dem Festbetrag liegt.
  • Die Zuzahlung für Patienten fällt weg, wenn der Preis eines Medikamentes mindestens 30 Prozent unterhalb des Festbetrages liegt.
  • Arzneimittel, die eine therapeutische Verbesserung darstellen, bleiben von Festbeträgen freigestellt.
  • Es wird ein zweijähriger Preisstopp für verordnungsfähige Arzneimittel eingeführt.

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