• gute Produktqualität
• dauerhaft günstige Preise
• Preistransparenz durch Preisvergleiche
• Budgetschoneffekt
>>
Wundassistent
Beschreiben Sie die Wunde und bestimmen
Sie die geeignete Wundauflage >>
Hierbei handelt es sich um semiokklusive Wundverbände zur feuchten Wundbehandlung auf der Grundlage von Polyurethanen. Die porenreichen Auflagen saugen wie Schwämme mittels Kapillarkraft Flüssigkeiten auf und erhalten so ein feuchtes Wundmilieu. Wundseitig können die Produkte mit Silikon beschichtet oder thermisch geglättet sein, um ein Verkleben mit dem Wundgrund zu vermeiden und einen möglichst atraumatischen Verbandwechsel zu ermöglichen. Hydropolymere sind Schaumverbände, die expandieren und der Wundoberfläche entgegenquellen. Schaumstoffe ohne Deckfolie, so genannte Cavitys werden in saubere Wundhöhlen eingelegt und nehmen (z.T. unter beachtlicher Volumenzunahme) Wundexsudat auf. Sie dienen als Wundfüller. Schaumstoffverbände kleben entweder flächig (z.B. adhäsive, klebend), mit Hilfe eines Kleberandes (DracoFoam haft) oder gar nicht (DracoFoam). Darüber hinaus existieren eine Reihe von Sonderformen (z.B. DracoFoam Ferse für die Ferse, sacrum = Sakralverband).
Einsatzgebiete von Schaumstoffwundauflagen
alle chronischen Wunden (Ulcus cruris, Dekubitus, diabetisches Fußsyndrom) produktabhängig bei starker bis mäßiger Exsudatbildung. Die Wundauflagen oder Wundkissen können in der Regel mehrere Tage auf der Wunde belassen und müssen vollständig entfernt werden. Schmerzfreier Verbandwechsel ist möglich, da die Produkte nicht mit der Wunde verkleben. Nicht anzuwenden bei trockenen oder sehr wenig exsudierenden Wunden. Kein Einsatz bei infektiösen Wunden.
Wundauflagen aus Hydrokolloiden sind meist zweischichtig aufgebaute Systeme. Den Kontakt zu der Wunde hat eine selbsthaftende Schicht, die aus einer hydrokolloidalen flüssigkeitsabsorbierenden Mikrogranula besteht, welche in eine hydrophobe Matrix eingebettet ist. Unter Aufnahme von Wundsekret verflüssigt sich die Hydrokolloidmasse in ein visköses Gel. Den Abschluß der Auflage bildet eine semiokklusive Polyurethanfolie. Deren hydroaktive Fähigkeiten in Kombination mit dem Hydrokolloid weichen fibrinöse Beläge auf und lösen sie ab. Gleichzeitig kann mit dem Verband geduscht werden. Die Sekretaufnahmemenge variiert je nach Produkt. Der Verbandwechsel gestaltet sich atraumatisch.
Einsatzgebiete von hydrokolloiden Wundauflagen
alle chronischen Wunden (Ulcus cruris, Dekubitus, diabetisches Fußsyndrom) im Übergang von Granulation zur Epithelisierung. Die Wundauflagen können in der Regel mehrere Tage auf der Wunde belassen werden. Kein Einsatz bei infektiösen Wunden.
Effektive Wundversorgung infizierter, schmierig belegter oder zerklüfteter Wunden ist ohne Alginate nicht denkbar. Diese Kompressen bestehen aus tamponierbaren, wirkstofffreien Calcium- Alginatfasern, die sich im Austausch mit Natriumsalzen aus Blut oder Wundexsudat in ein hydrophiles, stabiles Gel umwandeln. Infolge des Saugvermögens werden nicht nur Exsudat, sondern auch Mikroorganismen und Zelltrümmer in die Struktur eingeschlossen und bei jedem Verbandwechsel mechanisch entfernt. Chronische Wunden können damit schonend, aber sehr wirkungsvoll gereinigt werden.
Einsatzgebiete von Alginatwundauflagen
Therapie von Ulcus cruris, Dekubitus, diabetisches Fußsyndrom, insbesondere bei Wunden mit zerklüfteten Wundgrund oder unterminierten Wundrändern. Alginate wirken leicht blutstillend, z.B. nach Spalthautentnahme oder chirurgischem Debridement. Bei infizierten Wunden ist der alleinige Einsatz von Alginaten nicht ausreichend. Die Produkte können bei nicht infizierten Wunden (in der Regel) mehrere Tage in der Wunde belassen werden. Bei infizierten Wunden, Verbandwechsel einmal täglich durch den Arzt.
Zu unterscheiden sind Hydrogele in der Tube (z.B. Draco Hydrogel) und Hydrogelplatten (klebend und nicht klebend). Beide bestehen produktabhängig zu über 60% aus Wasser und einem Gelbildner. Das im Gel enthaltende Wasser wird an Nekrosen abgegeben und löst diese auf. Dies führt zu einem mechanischen Debridement, z.B. bei der Diagnose belegtes Ulcus cruris. Auch trockene Wunden können damit schmerzfrei im heilungsfördernden Milieu belassen werden.
Einsatzgebiete von Hydrogek
nekrotische und belegte Wunden, schmerzhafte trockene Wunden bei allen Wundtypen (Ulcus cruris, Dekubitus, diabetisches Fußsyndrom, Verbrennungswunden). Das Gel verdünnt sich durch Wundsekret und wird durch die Wundauflage aufgenommen. Besonders geeignet sind Schaumstoffauflagen (Draco Foam) oder eine Sterilfolie. Die Produkte können in der Regel mehrere Tage in der Wunde belassen werden. Kein Einsatz bei infektiösen Wunden.
.jpg)


.jpg)



