Wunden

Haut

Die Haut ist das größte Organ des Menschen und erfüllt zahlreiche Aufgaben. Ist die äußere Hülle des Körpers verletzt kann es zu Funktions­einschränkungen, Verlust der Schutzfunktion, Eindringen von Keimen, Stoffwechselstörungen und Gewebsuntergang kommen.

Aufbau der Haut:

  • Epidermis (Oberhaut)
  • Dermis (Corium, Lederhaut)
  • Subcutis (Unterhaut)

 

 

Wunden: Definition & Entstehung

Unter einer Wunde ist eine durch äußere Einflüsse entstandene, umschriebene oder flächenhafte Gewebsdurchtrennung oder -zerstörung zu verstehen.

Strukturaufbau der Haut

Einteilung der Wunden nach Entstehungsursache:

  • Traumatisch
  • Iatrogen
  • Chronisch

Für die Behandlung einer Wunde ist die Entstehungsursache von Bedeutung.

  • Traumatische Wunden entstehen durch äußere Gewalteinwirkung und stellen einen Hauptanteil bei den Unfallverletzungen dar. Hierzu gehören mechanische Verletzungen wie Schürf-, Schnitt- und Stichwunden, Riss-, Quetsch- und Platzwunden, Ablederungen, Amputationen, Bisswunden und Blasen sowie thermische Verletzungen wie Verbrennungen, Erfrierungen und Stromverletzungen.
    Chemische Verletzungen wie Verätzungen durch Säuren oder Laugen und Strahlenschäden zählen ebenfalls zu der Gruppe der traumatischen Wunden.
  • Iatrogene Wunden entstehen bei operativen, diagnostischen oder andern therapeutischen Eingriffen. Hierzu zählen Inzisionen, Spalthautentnahme und Amputationen.
  • Chronischen Wunden stellenebenfalls eine große Gruppe dar und sind ein großes medizinische Herausforderung. Unterschieden werden kann nach Dekubitus, Ulcus cruris venosum, -arteriosum, -mixtum, Diabetisches Fußsyndrom und ulzerierte Tumoren

Bei den Formen der Wundheilung unterscheidet man eine primäre, sekundäre und tertiäre Wundheilung.

Wunden - Schürfwunde
Wunden - Stichwunde
Wunden - Chronische Wunde
Traumatische Wunde Iatrogene Wunde Chronische Wunde